Double Layer versus Single-Layer
Die üblichen DVDs sind Single-Layer, das bedeutet, sie bestehen aus einer Schicht, die beschrieben und gelesen wird. Beim Lesen anhand des Lasers im Abspielgerät oder Laufwerk wird nun die Oberfläche abgetastet und der Inhalt optisch wiedergegeben. Das erlaubt eine Datenmenge von ungefähr 4,7 GB, oder einfacher formuliert, in etwa einen halben Kinoblockbuster bis zur Popcorn-Pause. Seit sechs Jahren (nämlich 2004) gibt es darüber hinaus eine Double Layer Variante bei der DVD-Produktion. Der Begriff „Layer“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Schichten“ oder „Lagen“. Hierbei werden zwei Schichten dank eines speziellen Verfahrens auf die DVD gebracht und zwar auf ein und die selbe Seite. Damit wird die Speicherkapazität auf bis zu 8,5 GB erhöht, eine echte Revolution auf dem Markt. Die Entwicklung war schwierig, denn es musste ein besonderer Aufbau geschaffen werden, der es ermöglichte, überhaupt zwei lesbare Schichten aufzutragen, ohne damit einen Qualitätsverlust herbeizuführen. Mussten früher auf Single-Layer DVDs oft Filme getrennt werden, weil ein Film einfach nicht auf eine DVD allein passte, ist dieses Problem damit aus der Welt geschafft. Mittlerweile kann diese Variante auch von vielen Brennern gebrannt werden, was die Computeruser glücklich stimmt. Zwar gibt es auch Entwicklungen, auf zwei Seiten beschreibbare DVDs herzustellen, doch beim Abspielen müssen diese umständlich gedreht werden und können von viele Geräten erst gar nicht gelesen werden. Auch die Brenntechnik ist noch nicht so weit, aus Rohlingen auf zwei Seiten beschriebene DVDs zu machen, weswegen sie vom Markt fast komplett verschwunden sind.
